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Allgemeines zu Couscous mit Fisch

Im Film „Couscous mit Fisch“ – im französischen Original auch bekannt als „La Graine et le mulet“ – des Regisseurs Abdellatif Kechiche wird eine turbulente französische Familiengeschichte erzählt, über die durchaus mehr als nur einige Worte verloren werden kann. Insofern finden Sie auf dieser Webpräsenz „Couscous mit Fisch“ umfassende Informationen zum Film, den Schauspielern sowie leckere Rezepte mit Couscous aus der tunesisch-französischen Küche. Erleben Sie die Kultur und Kulinarik Tunesiens, während Sie Einsicht in die Geschichte einer Großfamilie erhalten, und lassen Sie sich in eine Welt voller unvorhergesehener Ereignisse, lustiger Familientreffen und scharfer Gewürze entführen. Sie erleben das französische Savoir-Vivre in Einklang mit dem nordafrikanischen und lernen eine Menge über das Alltagsleben tunesischer Einwanderer nach Europa. Lassen Sie sich von den Gegensätzen zweier Welten verzaubern!

Couscous_Mit_Fisch

Sie lieben die Filme „Gegen die Wand“ oder „Auf der anderen Seite“ – Filme die nicht in den DVD Charts ganz oben stehen, aber trotzdem absolut lohnenswert sind? Dann werden Sie bestimmt auch diesen Film ins Herz schließen, der genauso die kulturellen Gegensätze zwischen zentral- und osteuropäischer Kultur darstellt. Diese Geschichte versucht, die Vereinigung  unterschiedlicher Ethnien und deren Lebensstil so wahrhaftig darzustellen, als würde sie das Leben geschrieben haben. Der Regisseur Abdellatif Kechiche ist, ähnlich wie sein Kollege Fatih Akin, ebenfalls Sohn von Einwanderern und gilt in Frankreich als besondere Figur einer benachteiligten Bevölkerung, die nach mehr Aufmerksamkeit strebt.

Zum Inhalt des Films

Die Hauptfigur dieser Filmgeschichte, Slimane Beiji, gespielt von Habib Boufarès, ist ein Werftarbeiter nordafrikanischen Ursprungs im Hafen der französischen Stadt Sète. Nach mehr als 30 Jahren Tätigkeit im Hafen wird der Sohn einer ehemaligen Einwandererfamilie erst in die Kurzarbeit und danach komplett entlassen. Mit einer Abfindung in der Tasche, rät ihm sein Sohn Kader, dessen Rolle von Abdelkader Djellouli übernommen wird, sich in seiner tunesischen Heimat zur Ruhe zu setzen. Doch Slimane hat einen Traum, den er mit seiner Abfindung wahr werden lassen möchte: Er renoviert ein altes Schiff und plant, es in ein Bootsrestaurant umzuwandeln. Sein Vorhaben geht auf – das schwimmende Restaurant mit maghrebinischen Gerichten wird schon sehr bald zum florierenden Familiengeschäft.

Trailer von „Couscous mit Fisch“

Zum Regisseur Abdellatif Kechiche

Der Tunesier Kechiche wurde schon immer für die Wahrhaftigkeit in seinen filmischen Erzählungen geschätzt, was er mit seinen ersten beiden Filmen „Voltaire ist schuld“ und „L’esquive“ auch unter Beweis stellen konnte. Mit viel Gefühl zum Detail versucht er, Zuschauern in aller Welt die Gegensätze unterschiedlicher Kulturen zu vermitteln. Kechiche gehört zu den erfolgreichen Produzenten des französischen Kinos und konnte bereits mehrere der Filmauszeichnung ‚Cèsar‘ entgegen nehmen. Mit dem Film „Couscous mit Fisch“ hat er ein weiteres Meisterstück vollbracht, das erst zum Ende des Films hin die einzelnen intensiven und zunächst lose verbundenen Erzählstücke spielerisch zu einem Gesamtbild zusammenbringt. Lesen Sie mehr zum Produzenten und den Schauspielern dieses besonderen Films in der Kategorie Schauspieler und Regisseur.

Couscous und sein Ursprung

Durch das traditionelle Gericht „Couscous“ wird in dem Film die Kultur Tunesiens immer wieder widergespiegelt. Das beliebte Grundnahrungsmittel der nordafrikanischen Küche wird aus Hartweizengrieß, Gerste oder Hirse hergestellt und fast immer als Beilage zum Hauptgericht gereicht. Mehr zum Thema Couscous und seinen Ursprung erfahren Sie in der Kategorie „Was ist Couscous?“
Nun aber viel Spaß beim Lesen und durchstöbern der Webseite von „Couscous mit Fisch“!

Couscous mit Fisch – Die FAZ Rezension

2 Antworten auf Home

  1. SGMI sagt:

    Ein unterhaltsamer Film, der die Zuschauer auf für die Lage der Afrikaner in Frankreich sensibilisiert. Wer weiß schon etwas über das Leben der Nordafrikaner in dem Mutterland? Allerdings ist der gesellschaftskritische Gesichtspunkt der Immigranten nicht der zentrale Punkt des Movies. Eher geht es darum, wie sich der Hauptdarsteller nach seiner Entlassung als Hafenarbeiter in einem französischen Ort durch das Leben schlägt. Mit einer Idee ein Boot zu einem Restaurant umzufunktionieren, auf dem natürlich das Grundnahrungsmittel seiner Heimat eine wichtige Rolle spielt, schafft er es sich aus den großen Schwierigkeiten nach dem Verlust der Arbeit zu winden. Auch könnte man den Film als Motivationspektakel für andere Einwanderer sehen, die sich in ihrer neuen Wahlheimat rund um die Globus nicht wohlfühlen. Wer genau in dem Film hinhört und –schaut, wird viel über das Leben von Immigranten lernen können. Kein Hollywoodreisser, sondern anspruchsvolles hintergründiges Kino aus Frankreich.

  2. Zimmermann sagt:

    Aufgrund der positiven Kritiken kaufte ich mir diesen Film und muß sagen, daß er nicht so gut ist, wie behauptet. Es fehlt der Spannungsbogen, so daß ich mich am Schluß zwingen mußte, ihn bis zum Ende anzuschauen. Er gibt zwar Einblick in die Welt der Immigranten, er ist aber in meinen Augen nicht sehr unterhaltsam gestaltet. Es gibt sicherlich andere Filme dieser Art, die fesselnder sind.

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