Neues von Nachwuchsschauspielerin Hafsia Herzi

In „Couscous mit Fisch“ faszinierte Hafsia Herzi in der Rolle der Rym, Tochter der Geliebten von Slimane Beiji (gespielt von Habib Boufares), die ihm bei der Realisierung seines Traumes von einem Bootsrestaurant zur Seite steht. Hierfür wurde sie 2008 im Alter von nur 19 Jahren mit dem Marcello-Mastroianni-Preis und dem César jeweils als „Beste Nachwuchsschauspielerin“  ausgezeichnet. Nach weiteren Rollen in „Ein Mann und sein Hund“ und „Dawn of The World“ steht sie nun wieder vor der Kamera – in „Exit Marrakech“, einer Verfilmung von Oskar-Preisträgerin Caroline Link.

Rückkehr nach Afrika

Link, die als Regisseurin für „Nirgendwo in Afrika“ 2002 den Oscar erhielt, führt auch in „Exit Marrakech“ wieder Regie und schrieb das Drehbuch. Link kehrt damit nach Afrika zurück, wo derzeit mit Ulrich Tukur, Samuel Schneider und Hafsia Herzi in den Hauptrollen die Dreharbeiten stattfinden.

Vater-Sohn-Drama vor der Kulisse Marokkos

Der Film behandelt die Beziehung zwischen dem 17-jährigen Ben und seinem Vater Heinrich, einem international bekannten Theaterregisseur. Heinrichs weltweite Engagements lassen ihn seine Rolle als Vater vollständig vernachlässigen. Während eines Auftrags Heinrichs in Marokko verliebt sich der mitgereiste Ben sich in ein marokkanisches Mädchen (gespielt von Hafsia Herzi) und folgt ihr auf eine abenteuerliche Reise – mit fatalen Folgen. Eine lebensbedrohliche Situation wird für Heinrich und Ben zur letzten Chance, als Familie zusammenzuwachsen.

Von Marrakesch nach Cannes?

„Exit Marrakech“, der in Deutsch, Französisch, Englisch und Arabisch gefilmt wird, soll nach Angaben der für die Vermarktung zuständigen deutschen Medienagentur ARRI Worldsales im Frühling kommenden Jahres in die internationalen Kinos kommen. Damit steht er auf ARRIs Präsentationsliste für Cannes neben

  1. The Domino Effect“ der holländischen Autorin Paula Van Der Oest und
  2. Wolfgang Groos’ Familienporträt „Die Vampirschwestern“.

Produziert wird „Exit Marrakech“ von Peter Herrmann, Ute Krämer (Desert Flower Filmproduktion) und Antonio Exacoustos (B.A. Produktion (ARRI Group)).

Foto: Marrakech: Jemaa-el-Fna von Jean & Nathalie, CC-BY

Dieser Beitrag wurde unter News veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.